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Kommt der Schulterschluss Galopp/Trab in hamburg?

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 BeitragVerfasst: Fr 19. Okt 2018, 08:56   
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Hamburger Senat watscht die Galopper und Traber ab

Wohl kein anderes Medium ist in Sachen Doppelrennbahn so nah dran am Thema wie das Hamburger Abendblatt. Vor einer Woche nahm das Blatt den aktuellen Stand unter die Lupe. Die Zeitung spricht dabei von einer „Gemengelage von Eitelkeiten, Streitigkeiten und Machtkämpfen zwischen den beiden darbenden Pferdesportarten“.

Für mich überraschend war, dass selbst Hamburgs Sportsenator Andy Grote von einer „Machbarkeitsstudie“ spricht, wenn er die Durchführbarkeitsstudie meint. Wenn selbst der verantwortliche Politiker die Terminologie durcheinander bringt, müssen Journalisten und Turffans deswegen also kein schlechtes Gewissen haben.

Anlass zur Sorge bietet die Tatsache, dass die beiden Geldgeber (Günter Herz und Albert Darboven) auf Seiten der Traber und Galopper bereits 78 bzw. 82 Jahre alt sind. Setzt das Geschäftsmodell der PHR für die Doppelrennbahn auf das ewige Leben der beiden Mäzene?

Volker Linde, Beisitzer im Vorstand des HRC, hatte neulich hier eine Wohnbebauung im Innenraum der Rennbahn ausgeschlossen. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, weil ansonsten die Sichtverhältnisse behindert würden. Über eine mögliche Randbebauung des Areals hatte Linde jedoch wohlweislich keine Aussage getroffen. Das Hamburger Abendblatt traut dem Braten offenbar nicht: „Drum herum, so das Kalkül, könnte zusätzlicher Wohnraum entstehen. Doch weil die Finanzierung schwierig ist, soll die Stadt mitbezahlen. Und ab hier wird es kompliziert. Stichwort: Machbarkeitsstudie.“

Die folgende Passage im Abendblatt über die Machbarkeitsstudie wirft erhebliche Fragen auf: „Doch das Prozedere stockt. Während man aus Galopperkreisen hört, dass es noch Bedingungen gebe, die zu erfüllen seien, und deshalb die Unterlagen noch gar nicht hätten eingereicht werden können, sind die Traber voller Optimismus.“ Unterlagen noch nicht eingereicht? Kinners, wat is denn da nu los? Hat der Rennsport nun seine Hausaufgaben gemacht oder nicht? Ist nun die PHR GmbH mit Geschäftsführer Klaus Koch oder die Planungsfirma Drees & Sommer (siehe Posting oben) schuld daran, dass die Machbarkeitsstudie immer noch nicht fertig ist? Das Abendblatt legt sich fest: „Noch hat die Senatskanzlei kein grünes Licht gegeben. Tatsächlich fehle weiter das gemeinsame Konzept von Trabern und Galoppern, bestätigt Senatssprecher Jörg Schmoll. Deshalb gibt es auch noch keine Machbarkeitsstudie. Ende weiter offen.“ Diese Aussage der Politik kann man getrost als Ohrfeige für die Galopper und Traber werten.

https://www.abendblatt.de/sport/article ... -noch.html


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 BeitragVerfasst: Fr 19. Okt 2018, 14:29   
Rennleitung
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Registriert: So 31. Okt 2010, 23:04
Beiträge: 341
Ich bin auf keinem aktuellen Sachstand zur Planung, Bebauungsgedanken des Abendblatts halte ich jedoch für Blödsinn. Rennbahnstraße und Hermannstal (Horner Bogen) sind bebaut, Wandsbeker Bogen ist Autobahn und Derbyweg ist das Gelände in Händen eine Tennisclubs. D.h. nur auf dem Rennbahngelände könnte gebaut werden, das ist jedoch ein Freizeitpark mit Kita, Hundetraining, Multi-Veranstaltungsgelände. Schwer vorzustellen, dass die FHH auch noch an diese letzte Grünfläche / diesen Park geht. Die Schwierigkeiten sind sicherlich neben der Finanzierung eben diese vielschichtige Nutzung und Rennbetrieb, Renngelände unter einen Hut zu bekommen.


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 BeitragVerfasst: Fr 19. Okt 2018, 16:00   
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Wahrscheinlich haben Sie recht, andererseits hätte ich es mir vor ein paar Jahrzehnten auch nicht vorstellen können, dass man auf den schmalen Streifen zwischen Geläuf und Rennbahnstraße noch ein Hotel hinsetzt. Deshalb als Frage: Wäre es nicht grundsätzlich denkbar, dass man auf den schmalen Streifen südlich des Hotels bis hinunter zum Schlussbogen Wohnungen baut? In meiner Jugend wurde dieser Streifen noch als Stehplatz für die Zuschauermassen benötigt, aber angesichts von schwindendem Zuspruch und der Verlagerung des Zuschaueraufkommens ins Infield auf die neue Kombi-Tribüne könnte man auf den Weststreifen doch wohl verzichten.


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 BeitragVerfasst: Mo 10. Dez 2018, 23:15   
Jockey

Registriert: Fr 30. Jun 2017, 15:44
Beiträge: 47
....Ideenstudie fertiggestellt:
ab Minute 8
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 45434.html


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 BeitragVerfasst: Sa 13. Apr 2019, 08:02   
Rennleitung

Registriert: So 15. Apr 2018, 08:29
Beiträge: 185
"Volker Linde vom Hamburger Renn-Club sagte am Freitag: „Diese erste Vorprüfung fand noch ohne Pferde, dafür mit einem Glas in der Hand statt. Daniel Krüger von der Besitzervereinigung hielt einen Vortrag über Rennpferde-Syndikate. Jan Pommer, neuer PR-Manager im DVR hatte sich auf den Weg in den Norden gemacht, um sich den Hamburgern mit einer kurzen Ansprache vorzustellen und stand Rede und Antwort in den darauf folgenden Gesprächen bei schmackhaftem Catering durch den Gastgeber.“"

Wenn das keine gelungene Auftaktveranstaltung ist. Hugo Pfohe, Jaguar, Häppchen, und Eugen-Andreas und Volker Linde. Und Sekt! Und endlich mal keine Pferde, wie Volker Linde launig anmerkte. Und die doppelte Rennbahn winkt bereits im Hintergrund winke winke, lauert fast dräuend möchte man sagen. Hubsi sagte mal nach einer Grasbahnharbeit in der Vahr für BB: "Es ist angerichtet!"


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 BeitragVerfasst: Sa 13. Apr 2019, 11:03   
Rennleitung
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Registriert: So 31. Okt 2010, 22:46
Beiträge: 402
Wohnort: HAMBURG
Danke für das Anmoderieren, Herr Schmelz:

Der neue Sponsor des HRC hat eingeladen, und rund 150 geladene Gäste , Mitglieder des HRC, Freunde des Derby, Sponsoren und Werbepartner, Politik und Sport und vor allem ganz viele neue Leute kamen um sich auf das Derby-Meeting zu freuen.
Der Präsident Herr Wahler gab eine kurze Vorschau auf die Derbywoche, 7 Tage - bis auf einen Tag jeden Tag ein Grupperennen. Dazu das traditionelle Seejagdrennen und der Lange Hamburger, Hamburgs längstes Flachrennen über 3200m.
Der grosse Marktplatz wird wieder aufgebaut und ist mit Ständen schon ausverkauft. Kritisch sehen wir noch die Nennungen für die Grupperennen - das wird in Deutschland dünn in diesem Jahr.

Herr D. Krüger, Besitzervereinigung , hat uns einen interessanten Vortrag über Besitzer-Syndikate gehalten. Diese Clubs, die sich gemeinsam ein Pferd halten, sind in Australien schon sehr stark vertreten und werden auch in Deutschland immer mehr. Es ist die Steigerung des Wett-Erlebnisses, bei dem man für wenige Minuten für ein Pferd hofft, wenn man an einem Pferd real beteiligt ist. Das geht schon für € 150 ,- Euro im Monat. Und hat - wie Herr Krüger ausführte - sehr lange Tradition. Die Syndikatsmitglieder teilen sich nicht nur die Kosten, sie sind auch an der Freunde und Spannung gemeinsam beteiligt.

Herr Pommer stellte sich und seine Aufgaben sowie seine Pläne für die Zukunft vor. Wer näheres diskutieren wollte, fand danach "mit einem Glas in der Hand" ausführlich Gelegenheit.
Ganz nebenbei konnten die Gäste in dem "Schönsten Autohaus Deutschlands" (Zitat C.Schoppenhauer, Hauptgeschäftsführer Hugo Pfohe) probesitzen in dem Jaguar Cabrio, den electro Jaguar sehen und anfassen und den brandneuen RangeRover Evoque probesitzen.. Natürlich ist es auch im Interesse eines Werbepartners seine Autos unkompliziert und unverbindlich vorzustellen, was reichlich genutzt wurde.

Ein sehr schmackhaftes Catering wurde durch ein süßes Dessert abgerundet. Natürlich wurde auch das Derby 2018 noch einmal auf der Leinwand in Erinnerung gerufen um die Lust auf das Nächste anzuheizen. Und ja: Es wurde gefinished :lol:


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 BeitragVerfasst: Sa 13. Apr 2019, 11:18   
Rennleitung
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Registriert: So 5. Jan 2014, 22:21
Beiträge: 2903
Wohnort: Oberharz
Hat den der Turm aus Togo das Geschehen nicht überragt? Eingeladen war er doch, oder ist er deshalb so sauer?

_________________
Deutsches Derby 2016
Bilder der Derby-Teilnehmer 2016


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 BeitragVerfasst: Sa 13. Apr 2019, 12:58   
Rennleitung

Registriert: So 15. Apr 2018, 08:29
Beiträge: 185
Weiter heißt es: „Das 150jährige Jubiläum des Deutschen Derbys auf der Horner Rennbahn ist ein großes Ereignis für Hamburg“, sagt Wolfgang Raike, geschäftsführender Gesellschafter von „RAIKESCHWERTNER“. „Die Rennbahn gilt seit langem als Treffpunkt für Jung und Alt. Auch heute hat das Galopprennen nichts von seinem Charme eingebüßt. Das wollen wir den Hamburgern und Hamburgerinnen in diesem Jahr noch näherbringen.“

Was für ein Blabla. Die Rennbahn gilt seit langem als Treffpunkt für jung und alt. Charme und Anmut, Stan und Ollie.

Macht erstmal den Platz sauber und die Gehwege passierbar. Löcher zu, Hecken schneiden.


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 BeitragVerfasst: So 14. Apr 2019, 13:26   
Amateur

Registriert: Fr 1. Feb 2019, 10:59
Beiträge: 5
mein gott ist der krank der gehört doch weiter in behandlung


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