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 BeitragVerfasst: Mi 12. Apr 2017, 06:40   
Jockey

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Beiträge: 95
1916 hatten 22 Harzburger Stuten insgesamt 29 Nachkommen auf der Bahn, von denen nur 9 siegreich waren und für 9 verschiedene Besitzer liefen (Jürgensen besaß 2, 1 Pferd wechselte den Rennstall). Sie waren meist in der Verkaufsklasse unterwegs.


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 BeitragVerfasst: Mi 12. Apr 2017, 09:00   
Rennleitung
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Beiträge: 4782
Wohnort: Rheinprovinz/Preußen
Garesp hat geschrieben:
1916 hatten 22 Harzburger Stuten insgesamt 29 Nachkommen auf der Bahn, von denen nur 9 siegreich waren und für 9 verschiedene Besitzer liefen (Jürgensen besaß 2, 1 Pferd wechselte den Rennstall). Sie waren meist in der Verkaufsklasse unterwegs.


Wissen Sie evtl eine Stutenlinie aus der damaligen Harzburger Zeit, die heute noch existiert? Da der eigene Rennstall ja klein war und auch nicht unter Braunschweig lief, ist die Recherche etwas schwierig.

v. Blücher


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 BeitragVerfasst: Mi 12. Apr 2017, 10:09   
Rennleitung
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Registriert: So 5. Jan 2014, 22:21
Beiträge: 2546
Wohnort: Oberharz
Im Buch "Ein Leben mit Pferden" geht der Graf von Lehndorff mit Harzburg hart ins Gericht. Es kam kein Geld von außen und man musste notgedrungen "für den Markt züchten". Das führte im 20. Jahrhundert zwangsläufig zum Abstieg. Auch im 19. Jahrhundert, wo Harzburg hinter Graditz die Nr. 2 in Deutschland war, gab es kaum Harzburger Starter. Neben Graditz war man damals wohl das einzige Gestüt, das ausländische Hengste einkaufte und dabei sehr viel Glück hatte. Kisber und Savernake waren absolute Volltreffer. Der im gleichnamigen ungarischen Gestüt gezogene Kisber war Sieger im englischen Derby und im Grand Prix de Paris, in der englischen Zucht aber wenig erfolgreich. Im reifen Alter von 15 Jahren kam er dann nach Harzburg und produzierte dort innerhalb weniger Jahre 3 Derby-Sieger und einige andere Cracks, was ihn auf eine Stufe mit Chamant stellt, der allgemein als der mit Abstand beste in Deutschland aufgestellte Deckhengst des 19. Jahrhundert gilt. Als Großvater der Alveole hat Kisber sogar größere Spuren in der deutschen Zucht hinterlassen als Chamant, allerdings stammt Alveole aus seiner englischen Zeit. Obwohl der Graf von Lehndorff Savernake den Vorzug gibt, war Kisber Harzburgs bedeutendster Vererber aller Zeiten und repräsentiert die goldene Ära dieses Gestüts. Hier die Gedenksteine der beiden großen Harzburger Deckhengste des 19. Jahrhunderts:
Bild
Bild
(draufklicken für höhere Auflösung)

_________________
Deutsches Derby 2016
Bilder der Derby-Teilnehmer 2016


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