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Historische Rennbahnen und Rennplätze

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 BeitragVerfasst: Do 23. Feb 2012, 11:27   
Rennleitung

Registriert: Di 2. Nov 2010, 11:12
Beiträge: 206
Ob es in Plauen jemals eine Pferdrennbahn gegeben hat oder nicht, kann ich auch nicht sagen
offiziell hat es 1940 wohl diese Rennbahnen und Rennplätze in der "Reichshauptstadt, dem Reich und Protektorat Böhmen Mähren" gegeben
Plauen ist nicht in der Liste

Rennsportplätze / Rennbahnen 1940

In der Reichshauptstadt
Berlin Hoppegarten
Berlin Grunewald 1907 bis 1933?
Berlin Karlshorst Hindernisbahn
Berlin Charlottenburg bis 1893
Berlin Straußberg (Quast)
3 Bahnen noch vorhanden

Die Rennbahnen im Reich
Baden– Baden; Bielefeld; Bremen; Breslau
Castrop-Rauxel
Danzig-Zoppot; Dessau; Doberan; Dortmund; Dresden; Düsseldorf
Erbach
Frankfurt a.M.
Gotha
Hamburg; Hamm; Hannover; Bad Harzburg; Hasslinghausen; Hassloch; Horst Emscher
Insterburg
Karlsbad; Kiel; Kolberg; Königsberg; Köln; Krefeld; Bad Kreuznach
Lebach; Leipzig; Lüneburg; Lilienthal
Melle; Magdeburg; Mannheim; Miesau; Mülheim-Duisburg; München
Neuruppin; Neuss
Oldenburg
Quakenbrück
Regensburg; Rostock
Schwarme; Stuttgart; Süchteln
Tilsit; Travemünde-Lübeck
Verden
Waltrop; Westercappeln; Wesermünde-Speckenbüttel
Wien
Zweibrücken

56 Bahnen

Im Protektorrat Böhmen-Mähren
Prag-Kuchelbad
Podebrad
Pardubitz

3 Bahnen
Quelle Das Deutsches Reiterbuch Rolf Roeingh 1940

insgesamt 62 Bahnen
von einigen Orten kenne ich noch nichtmals die Namen
aufgefallen ist mir das mit Dortmund, Waltrop, Chastrop-Rauxel, Horst Emscher, Mühlheim- Duisburg, Krefeld 6 Bahnen auf engstem Raum vorhanden waren, da konnte man ja fast hinreiten zum Rennen

Hat jemand Infos zu noch älteren Rennbahnplätzen?

abisira


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 BeitragVerfasst: Do 23. Feb 2012, 11:49   
Rennleitung

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Beiträge: 1470
Wohnort: Schönste Stadt am Rhein
...aber ja doch....
z.Bsp.
Aachen 1838
B-Lichtenfelde 1829
B-Tempelhof 1930
Münster 1839
Anklam 1833
Güstrow 1833
Neubrandenburg
Schleswig 1833
Stralsund 1834
Celle 1836
Braunschweig 1837

Die Rennbahn Berlin Grunewald wurde 1933 enteignet,
das Gelände wurde für die Olymp. Spiele 1936 umgewandelt.

Quelle: Vollblut 1960 Chales de Beaulieu, Ratingen-Hösel

Gruß Fortunaking


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 BeitragVerfasst: Do 23. Feb 2012, 14:54   
Rennleitung
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Beiträge: 1883
und wie unter "Plauen" zu lesen: Oberhausen-Buschhausen

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 BeitragVerfasst: Do 23. Feb 2012, 15:54   
Rennleitung
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Registriert: So 31. Okt 2010, 22:29
Beiträge: 4782
Wohnort: Rheinprovinz/Preußen
Die Rennbahn Tempelhof war eigentlich der Vorläufger von Hoppegarten. Das Tempelhofer Feld war Truppenübungsplatz für Teile der Berliner Garnision und Rennbahn und das Militär wollte das Gelände alleine nutzen.

1930 war die Rennbahn jedenfalls nicht mehr. Ist der Flughafen nach 1933 oder davor gerbaut worden?

Im alten Forum hatte ich die Rennbahnen von 1913 mal zusammen gestellt. Dam,als waren es 106. Wobei ers Bahnen gab, die nicht jedes Jahr veranstaltet haben und evtl. 1913 keine Rennen hatten.

http://bb3.galopper-forum.de/viewtopic.php?t=3756

v. Blücher


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 BeitragVerfasst: Do 23. Feb 2012, 18:04   
Rennleitung

Registriert: Fr 2. Sep 2011, 14:42
Beiträge: 1470
Wohnort: Schönste Stadt am Rhein
Das Gelände lag in den Händen des Hauses und Familienverbandes von Treskow.U.a. war Walter von Treskow Rennstallbesitzer in Dresden und leitete
eine Trainieranstalt "Baron Stockwell´s" und gründete auch den Dresdner
Rennverein mit Unterstützung aus der Familie Hoesch sowie Geldern aus dem
sächsischen Königshaus.
Die von Treskows hatten in Posen u n d Berlin gewaltigen Grundbesitz hinzu erworben, desweiteren waren mehrere Familienmitglieder Generalmajore des
Heeres und hatten somit auch die Exerxierplätze des Heeres unter ihre Fittiche, teils als Eigentümer teils als Adelsherren und Herrenreiter.

Die Berliner Grundstücksdeals aus der Kaiserzeit wurden ebenfalls wegen
der guten Beziehungen des Familienclans diskret abgewickelt.Hilfreich waren
auch später die Kontakte zum Krupp-Bevollmächtigten ...von Bodenhagen u.a.


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 BeitragVerfasst: Do 23. Feb 2012, 19:38   
Rennleitung
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Registriert: So 31. Okt 2010, 22:29
Beiträge: 4782
Wohnort: Rheinprovinz/Preußen
Welches Gelände meinen Sie, das von Tempelhof oder Hoppegarten.? Die Bahn von Karlshorst ist auf Tresckow-Gelände gebaut. Sie liegt ja auch an der Tresckow-Alee.

Bodenhagen.
Haben Sie eine Quelle für Bodenhagen und Krupp. Bodenhagen war, wenn ich nicht ganz irre, auch Besitzer.

v. Blücher


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 BeitragVerfasst: Do 23. Feb 2012, 19:41   
Rennleitung

Registriert: Fr 2. Sep 2011, 14:42
Beiträge: 1470
Wohnort: Schönste Stadt am Rhein
Eberhard Frh.von Bodenhagen und von Treskow kannten sich von Schulen und Studium.
Der Karlshorster Verein für Hindernisrennen erwarb 1881 ca. 300 Morgen
aus dem von Treskow-Areal in Karlshorst und Fürstenfelde. Das erste Rennen
war am 09.Mai 1884....1885 wurde die Bahnlinie nach Berlin errichtet.
1897 wurde die Villenkolonie Dahlem "kaiserlichem Konsens" verliehen.
von Treskow hatte zeitlebens eine eigene Loge im mondänen Karlshorst als
Gründungsmitglied des Union-Klubs.
Leider verkaufte er in Lichterfelde großes Areal u n d verpachtete weiteres
Areal an die Reichsbahn,wo deren 25.000 Zwangsarbeiter interniert waren.
Desweiteren verpachtete er Land für das Arbeitserziehungslager dort,wo
franz. Gefangene 1942 im Barackenlager untergebracht waren und viele starben.
Fürst zu Schaumburg-Lippe verkaufte ihm im Salzkammergut das mondäne Schloß Klaus 1940 als Fluchtburg in den Westen.....aber er wurde vorher verhaftet und verstarb im Mai 1945.
Seine Erben waren Ursula von Sydow geb. von Criegern (1910 - 2000)
und Hans Frh. von Rosen (1900 - 1999).

Zu Schriftwechsel v.Bodenhagen/v.Treskow v. 1886-1916
Deutsches Literaturarchiv Marbach


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 BeitragVerfasst: Do 23. Feb 2012, 22:39   
Rennleitung

Registriert: Mo 1. Nov 2010, 20:00
Beiträge: 559
http://www.castroper-rennen.de


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 BeitragVerfasst: Do 23. Feb 2012, 23:43   
Rennleitung

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Beiträge: 1470
Wohnort: Schönste Stadt am Rhein
danke....super !
booah, da krisse ja Tränen inne Augen,wenne den Text und de
Bilder von damals siehst....
Unterstützung vom Union-Klub war gering,leider, die Haute-Volee´
musste sich ja unters einfache Volk mischen....damals.


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 BeitragVerfasst: Fr 24. Feb 2012, 00:34   
Rennleitung

Registriert: Fr 2. Sep 2011, 14:42
Beiträge: 1470
Wohnort: Schönste Stadt am Rhein
http://strausberg-live.de/content/aktue ... p?id=36284


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 BeitragVerfasst: Fr 24. Feb 2012, 02:00   
Rennleitung

Registriert: Fr 2. Sep 2011, 14:42
Beiträge: 1470
Wohnort: Schönste Stadt am Rhein
Rennbahnen heute inklusive Golfplatz ....
Rennbahn Grunewald damals mit Stadion....

http://www.olympiastadion-berlin.de/nc/ ... fd4329bb94


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 BeitragVerfasst: Sa 25. Feb 2012, 11:55   
Rennleitung

Registriert: Di 2. Nov 2010, 11:12
Beiträge: 206
Ich lege was zur Rennbahn Waltrop nach
Rennbahn Waltrop
Quelle Deutesche Reiterbuch
Die ersten Rennen fanden 1875 statt und wurden vor einem Gasthaus abgehalten. Später wurde die Rennbahn verlegt. Vor dem Krieg ( WKI) wurden auf der sogenannten Meßmannschen Bahn nur Vollblutrennen abgehalten. In der Zeit nach dem Krieg kame auch der Halbblut- und Trabersport zur Geltung. Während des Krieges (WKI), ruhte wie fast überall, der Rennbetrieb auch hier. Doch der rührige Verein nahm den Betrieb bald wieder auf, bis im Jahre 1923 die französische Besatzung aus der Rennbahn einen Kavallerie-Ezerzierplatz für ein Reiterregiment machte. Zwei ahre war die BHAn von den Franzosen beschlagnahmt, dann wurde sie in einem Zustand zurückgegeben, der die Abhaltung von Rennen unmöglichmachte. Von 1925 bis 1936 gastierte der Rennverein auf dem Gut Boelmann in Holthausen. 1937 erfolgte die Verlegung nach Waltrop. Dort wurde die BAHn nach den Plänen und Bestimmungen der Obersten Behörde unter Leitung des Stadtbaurats a.D. D. Maibaum, Berlin-Johannistal, so ausgezeichnet ausgebaut, dass sie eine der besten der mittleren Bahnen des Westens angesprochen werden kann. Der Vorstand des Waltroper Rennvereins bilden 1939 Bauer Emil Eickenscheidt als Vorsitzender, Dr. August Beckmann als Stellvertreter und Amtsoberinspektor Franz Wilms als Geschäftsführer

abisira


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 BeitragVerfasst: Sa 25. Feb 2012, 11:58   
Rennleitung

Registriert: Di 2. Nov 2010, 11:12
Beiträge: 206
und noch was zu Waltrop, ich schaff die Verlinkung wieder mal nicht, dann eben direkt den Text ( Quelle eine Unterseite von journalisten - im - netz; googlen rennbahn Waltrop, 1. Eintrag)
Waltrop - früher mit eigener Rennbahn

Waltrop hatte eine der ältesten Rennbahnen Westfalens. Bereits 1875 fanden erste Bauernrennen statt, die dann 1877 einen offiziellen Charakter bekamen. Die Vollblut-, Halbblut- und Trabrennen wurden zweimal jährlich abgehalten. 1904 schrieb die Sport-Welt in Ausgabe Nr. 148 über den Waltroper Renntag am 22.Juni: ”Man kann sagen, es waren Männer mit Muskeln und Männer mit Hirn, welche in Waltrop Hand anlegten und mit Fleiss, Ausdauer und Beharrlichkeit das vollführten, was dort am Mittwoch gezeigt wurde.”
Freiherr C. von Nagel hatte die Waltroper Rennbahn entworfen. Dazu die Sport-Welt: “Die Tribüne, auf der cirka 1000 Personen Platz fanden, präsentierte sich in ihrem crémeweissen Anstrich mit kirschroten Strichen und Absetzungen geschmackvoll und sauber. Für diese hatten Skizzen von St. Cloud, jenem duftenden neuen Platz vor den Thoren von Paris, herhalten müssen, da Baron Nagel bei den Berathungen über die Art und Ausführung einer Tribüne daran festgehalten hatte, dass eben nur diese Tribüne von St. Cloud und keine andere den Sitten und Lebensgewohnheiten der monde von Waltrop entsprechen würde.” Auf die Besucher der Rennbahn muß sie einen großartigen Eindruck gemacht haben. Damals berühmte Leute des deutsche Turfs, wie die Suermondt´s, die einen großen Rennstall in Werne unterhielten, oder Freiherr von Romberg, ließen hier ihre Pferde laufen. “Als wir dann Abends in dem vollen Bewußtsein, dass wir heute das Füllhorn auf dem Turf mit besonderer Laune über Waltrop hatten ausschütten gesehen, den Nachhauseweg einschlugen, ..., führte uns die Chaussee, ..., nochmals an der Geraden der Rennbahn entlang. Magisch vom Mondschein beleuchtet lag sie vor uns, ..., sodass wir bei diesem stimmungsvollen Anblick gewissermassen zum Scheidegruss an des Dichters Worte gemahnt wurden:

Aber Nachts, im Wiesengrunde
Wandelt´s heimlich wunderbar;
Wenn da kommt die zwölfte Stunde
Kämpft dort noch ein Rossepaar.”

So die Sport-Welt 1904.

Es gab zwei Vereine in Waltrop: den Waltroper Rennverein e.V., gegründet 1875 und den Westfälischen Rennverein Waltrop e.V., gegründet 1920. Beide schlossen sich dann aber 1937 zum Waltroper Rennverein zusammen.
Die erste Rennbahn, wie Sie 1904 beschrieben wurde, befand sich am Erbhof Messmann, heute ein bekanntes Trabergestüt. Sie folgte einer Linie, die um das heutige Gestüt in einem Bogen von 1.400 m herumführte. 1925 zog man auf ein neues Gelände am Gut Boelmann um. Die Bahn führte am Datteln-Hamm-Kanal entlang mit den Bögen in Richtung Münsterstraße. Der Standort machte jedoch einige Probleme. Die Zahl der Rennbahnbesucher ließ nach, so daß man sich nach Ablauf des Pachtvertrages entschloß, wieder zum Gelände am Hof Messmann zurückzukehren.
Nach Unterzeichnung des Pachtvertrages mit Erbhofbauer Heinrich Travermann, genannt "Messmann" und dem Westfälischen Rennverein Waltrop wurden umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt. 1939 entstanden 18 neue Boxen und eine Jockeyumkleide. Die Eingänge zur Rennbahn lagen an der Veiinghofstraße und an der Hafenstraße. Die Verantwortlichen des Rennvereins waren damals: Emil Eickenscheidt als 1. Vorsitzender, Dr. A. Beckmann als 2. Vorsitzender, Franz Wilms als Geschäftsführer, August Ridder als 2. Geschäftsführer, im Beirat waren: Dr. Tenbrock, Josef Weber, Ewald Beckmann, Fritz Funke, Peter Hammer, Heinrich Köster und Heinrich Messmann. Zu den Sitzungen traf man sich im Lokal Ridder.
Die Kinder der Vorstandsmitglieder bildeten bei jedem Renntag die "Köttelkommission". Sie hatten die Aufgabe, die Pferdeäpfel von der Bahn zu sammeln, um das Geläuf in einem akkuraten Zustand zu präsentieren.
Auf dem Renntag am 30.05.1937 konnte Theo Beckmanns´ Salvator, ein 10-jähriger Traber, in vier Trabrennen zweimal den ersten Platz, einmal den zweiten Platz und einmal den dritten Platz belegen. Er hielt auch den Bahnrekord auf der Trabrennbahn Gelsenkirchen. Der berühmte Freiherr Gisbert von Romberg, bekannt aus dem Buch von Josef Winckler als der "tolle Bomberg", besuchte oft die Waltroper Rennbahn.
1942 erhielt der Waltroper Rennverein die Gemeinnützigkeit zugesprochen, was ihm allerdings nicht mehr viel einbrachte, denn der Krieg machte einen Strich durch die Rennaktivitäten. In Waltrop ergriff man aber nach Kriegsende schnell wieder die Initiative und richtet 1948 die Bahn wieder für den anschließenden Rennbetrieb her. Kulinarisch waren die Rennbahnbesucher übrigens bestens bedient. Ab 1955 erhielt Eduard Burbaum die Genehmigung, Imbiß- und Getränke-Stände auf der Rennbahn zu betreiben. Leider forderte die fortschreitende Technisierung und Motorisierung und im Anschluß daran die starke Abwanderung vom Pferdesport und von der Pferdezucht ihre Opfer bei zahlreichen Rennbahnen. So auch in Waltrop, wo 1957 die letzten Rennen stattfanden.
1959 kam man zu dem Entschluß, daß die Schäden an den Gebäuden auf der Bahn nicht mehr zu beheben waren. Zudem war die Zukunft des Rennbahngeländes ungewiß, denn die geplante Umgehungsstraße (Berliner Straße) zerschnitt das Areal. So gingen am 15.08.1959 die Gebäude in den Besitz des Bauern Messmann über.
Die einzige Erinnerung an den Rennbetrieb bleibt wohl die Waltroper Straße im Berliner Rennbahnviertel rund um die Trabrennbahn Mariendorf.
Christian Sperl

Gibt es die Waltroper Str. in Mariendorf noch ?

abisira


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 BeitragVerfasst: Sa 25. Feb 2012, 14:58   
Jockey

Registriert: So 31. Okt 2010, 22:42
Beiträge: 26
In Oberhausen Buschhausen gründeten einige Landwirte im Jahre 1877 die landwirtschaftliche Vereinigung. Diese richtete das Erntefest aus und seit 1882 auch Pferderennen. Die Rennen hat es bis mindestens 1953 gegeben, unterbrochen durch die Weltkriege. 1953 lief Armagnac von Schlenderhan, wurde reiterlos 2. und machte sich danach auf den Weg in die City. Es gab zunächst Trabrennen und Ringstechen, später auch Flachrennen.

Quelle u.a. Reiner Beckmann "Buschhausen"


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 BeitragVerfasst: Di 28. Feb 2012, 21:13   
Rennleitung

Registriert: Fr 2. Sep 2011, 14:42
Beiträge: 1470
Wohnort: Schönste Stadt am Rhein
Berlin Hoppegarten ist eine historische Rennbahn.

Eine Weltstadt hat mit Hoppegarten ein Aushängeschild für den
Galopprennsport. Hoppegarten hat einen neuen Eigentümer, der
die Rennbahn, die Erwartungen der Trainergilde, die Hoffnungen
der Berliner Galoppsportfreunde mit einem Engagement hat neu
entflammen lassen. Aber was tut sich effektiv denn in der renn-
sportlichen Auszeit bis Saisonbeginn ?

Wurden innovative Investments verwirklicht ? Wurden neue
renommierte Trainingsbetriebe angeworben ? Wurden Objekt- und
Bahnstandards auf ein Niveau von London-Paris-Mons entwickelt und
vorgestellt ? Wie wurde neues Zuschauerpotential der Bundeshauptstadt
aquiriert und wie wurden neue europäische Sponsoren eingebunden ?

Wie wurde das Ausschreibungsvolumen einer Renommierrennbahn gepflegt
und ausgeweitet ? Viele Fragen, aber keine Resonanz bisher......!!!

Hoppegarten muss als Vorzeigerennbahn gepowert werden, wenn das
"Schnäppchen" aus der ehemaligen Insolvenzmasse nicht zum Fondsanteil
eines Spekulationskonsortiums erweitert werden könnte. Dies könnte
ja der Casus cnactus werden, wenn innerhalb von 3 Jahren das Rendite-
Ziel nicht erreicht werden sollte....so könnte man ein Interview deuten.

Es stimmt nachdenklich, daß deutsche Trainer Hoppegarten nicht als
Top-Adresse ähnlich wie Newmarket oder Chantilly ins Visier nehmen
wollen oder können. Das Turfmekka musss Hoppegarten werden, damit
der deutsche Galopp-Rennsport international wahrgenommen wird !
German Racing als neue Marke zu etablieren ist ok, aber in der Außen-
darstellung zu gering, wenn keine innovativen Poweracts folgen.

Hoppegarten Manager,.....man kann nicht ewig von der Historie leben,
wir leben im heute und jetzt , der Galopprennsport erwartet mehr für die
Zukunft.... auch für Hoppegarten und von den Managern des DVR in Köln.

Trainer Hardy Hötger darf nur eine Ausnahme sein, sein Engagement
und sein finaler Entschluß Hoppegarten verlassen zu müssen, sollte ein
nachdenkliches, emotionales Warnsignal sein. Es geht auch anders.
Gruß Fortunaking
ps. : es musste einfach mal raus gedanklich......!


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