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 BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 13:28   
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Es ist nicht nur der Galopp-Rennsport der unter der "Beschlagnahme" der Medien leidet, es sind auch andere Sportarten, die damit nicht unerhebliche Probleme haben. Auch die Formel-1 klagt darüber und sieht die schlechten Zuschauerzahlen in Hockenheim auch als Folge der Dauerberieselung durch den Fußball.

http://www.welt.de/sport/formel1/articl ... eifen.html

Eigentlich fehlt im Medienstaatsvertrag ein Passus, wonach eine Sportart nicht mehr als X Prozent der Sendezeit der Sportübertragungen erhalten darf.

v. Blücher


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 BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 13:58   
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Was ein Quatsch. Gerade die Formel 1 soll sich da mal nicht so anstellen. Bieten 14x2 Stunden Action pro Jahr, kriegen dafür mehrere hundert Stunden Sendezeit auf allen TV-Sendern Deutschlands, aber wenn die Leute die Eintrittspreise nicht zahlen wollen, ist der Fußball Schuld.

Warum auf einmal mit Restriktionen in einen (verhältnismäßig) freien Markt eingreifen?
Mal davon abgesehen, dass ich (als ein dem Fußball zugeneigter) die Idee grundsätzlich blöd finde und dies als persönlichen Rachefeldzug von Fußballgegnern halte: Was würde denn passieren, wenn nur noch max. X% Fußball im Sportanteil sein dürften? Die TV-Anteile der Bundesliga-Vereine würden leicht sinken, die Vereine von Liga 2, 3 und die Amateure verlören stark an Sendezeit. Dazu würden alle anderen Sportarten, die ohnehin einigermaßen nochmal bombastisch aufgeblasen werden - und wer will denn bitte noch mehr Boxen, Biathlon und DTM im Fernsehen? Wer glaubt, dass durch solch einen Passus zh.B. der Galoppsport gewinnen, der hat sich noch nie die Einschaltquoten der verschiedenen Sportarten angeschaut.

Freuen würde sich hier v.a. Sport1, da die günstig an schöne neue Senderechte im Fußball kämen.


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 BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 14:00   
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bei allem verständnis blücher, aber in diesem unseren land sollen schon noch die zuschauer bestimmen was sie sehen dürfen. außer in so randsendern wie diesen sportkanälen. die sind privat undd übertragen alles was bezahlt wird.


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 BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 18:54   
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manto hat geschrieben:
bei allem verständnis blücher, aber in diesem unseren land sollen schon noch die zuschauer bestimmen was sie sehen dürfen. außer in so randsendern wie diesen sportkanälen. die sind privat undd übertragen alles was bezahlt wird.


Widerpsruch Mantologe. Aber der ÖR hat einen ALLGEMEINEN Informationsauftrag und nicht nur eine Sendepflicht für den Fußball. Es ist eine Symbiose zwischen Fußball und TV, die den Fußball so stark und reich gemacht hat und diese Vormachtstellung wir auf Kosten anderer Sportarten weiter ausgebaut und des entspricht nicht mehr der allgemeinen Informationspflicht des ÖR.

Nicht vergessen, bei den Zuschauerzahlen vor Ort ist der Galoppsport nach dem Fußball der zuschauerstärkste Sport in Deutschland und Weltweit vor dem Fußball die Nummer 1!! Trotzdem kommt er in den ÖR-Berichten nur am Rande vor, was wiederum eine negative Kette in Gang setzt, die für den Fußball so positiv ist!

v. Blücher


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 BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 18:57   
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@ Bluecher

dito


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 BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 19:10   
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die kiste mit dem "zweitstärksten zuschauerinteresse" wird durch ständige wiederholung auch nicht wahrer. das war mal, bevor eishockey z.b. in die hallen gezogen ist. und es hieß, der rennsport (pferde) wäre nr. 2. also galopper und traber. mittlerweile hat in münchen z.b. basketball (f.c. bayern) mehr zuschauer als galopper und traber zusammen. es bleibt hhalt dabei, der galoppsport ist für den deutschen normalo in persona nicht ausführbar. zu groß, zu schwer. und damit wenig interessant ...


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 BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 19:20   
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Könnte vielleicht sein, daß Eishockey und vielleicht auch Basketball ähnlich stark sind.

Sie haben natürlich recht, daß der Rennsport kein Mitmachsport ist, obwohl das bei den Trabern zum Großteil noch ginge, weil die Gewichte nicht die Rolle spielen. Natürlich muß sich der Galoppsport besser als Zuschauersport verkaufen, wobei ich nicht weiß, wieviel Hobby-Eishockeyspieler es gibt.....

Trotzdem bleibt das ÖR-Sportangebot unausgewogen!

v. Blücher


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 BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 20:06   
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Ich bin dagegen den Medien vorzuschreiben, was sie senden sollen und was nicht. Das soll der Markt, d.h. das Zuschauerintersse, entscheiden. Leider sehen sich speziell die Zwangs-PayTV-Medien zunehmend in der Rolle des Volkserziehers und -bevormunders. Da gehören die gefälschten Deutschlands Beste! Sendungen des ZDF ebenso dazu wie der getürkte Eurovisionssieg der bärtigen Tussi aus Ösistan. Im Sport haben die Gutmenschen Sportarten wie den Galoppsport als nicht volkstauglich eingestuft und deswegen findet der seit langem einfach nicht mehr in den Medien statt, was in der heutigen stark von den Medien geprägten Welt tödlich ist. In den letzten Jahren kam der Radsport hinzu, was dazu führte, daß die meisten Profi-Veranstaltungen in Deutschland vom Veranstaltungskalender verschwunden sind. 2015 werden voraussichtlich auch die Cyclassics, Deutschlands letztes Weltcup-Rennen, verschwinden, weil der NDR trotz sage und schreibe 33000 aktiven Teilnehmer seit 2013 einen Totalboykott über die Veranstaltung verhängt hat. Hier kommt eine unglaubliche antidemokratische Borniertheit der Gutmenschen zum Ausdruck. Auch der Galoppsport ist trotz jahrzehntelangen TV-Boykotts immer noch einer zuschauerstärksten Sportarten., natürlich mit weitem Abstand hinter dem Fußball. Im NDR gibt's die Sendung "Die Tagesschau vor 20 Jahren". Da wurde vor kurzem eine Ausgabe wiederholt, wo über eine Minute über das Laroche-Derby berichtet wurde, wohlgemerkt in der Tagesschau vor 20 Jahren. Das waren noch Zeiten.

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 BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2014, 22:40   
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Meine Meinung ist ja nun bekannt - was soll ich dazu noch schreiben? Da kommen wir eh nicht unter einen Hut.
Jedoch kann ich einigen genannten Argumenten wenig Glauben schenken bzw. einige Schlussfolgerungen halte ich für falsch. Hier mal ein kurzer Faktencheck.

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Zitate:
Zitat:
Nicht vergessen, bei den Zuschauerzahlen vor Ort ist der Galoppsport nach dem Fußball der zuschauerstärkste Sport in Deutschland und Weltweit vor dem Fußball die Nummer 1!
Zitat:
Könnte vielleicht sein, daß Eishockey und vielleicht auch Basketball ähnlich stark sind.

Zum Vergleich müsste man natürlich eine belegbare Vergleichszahl vom Galopp haben. Da ich den geschätzten Zuschauerzahlen aber ohnehin nicht vertraue, tippe ich einfach mal spontan auf eine Million - inkl. aller B-Bahnen und Mischveranstaltungen wie Cuxhaven. Wer Genaueres sagen kann, immer her damit:
Auch die 1. und 2. BL im Fußball spare ich mir mal - da würden wir nur alle zu weinen anfangen.

3. Liga (Fußball): 2.321.252
DEL (Eishockey): 2.246.716
Basketball-BL: 1.575.581
Handball-BL: 1.411.055
----
Galopp (sehr grob geschätzt): 1.000.000
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DTM (Motorsport): 583.500
Biathlon (nur Schalke, Ruhpolding, Oberhof): ca. 182.000
GFL (Football, 2013): ca. 175.000
Tischtennis-BL: 42.546

Anzumerken ist natürlich, dass es sich hier nur um die Top-Ligen aller Sportarten handelt. Für einen Benchmark "Zuschauerträchtigste Sportart in Deutschland" müsste man natürlich genauso alle Amateur-Ligen und alle Einzelsportarten mit aufnehmen, was natürlich Unsinn ist.
Die Millionengrenze passieren dürften bei konsequenter Umsetzung auf jeden Fall die hunderten Profi-Boxabende in Deutschland (inkl. ein paar dutzend Großveranstaltungen), die Kombination verschiedener Motorsport-Klassen ohnehin, Marathon-Läufe, Radrennen und bestimmt auch noch ein paar andere Sportarten, an die ich jetzt gerade nicht denke. Und mit eingerechneten Amateur-Veranstaltungen auch noch viele andere Sportarten.

Fazit: Bei den Profi-Sportarten erwarte ich den Galopprennsport vom Zuschauerzuspruch her irgendwo in der Top 10 der Sportarten in Deutschland. Kann man natürlich besser oder schlechter rechnen - zu Platz 2 fehlen aber auf jeden Fall noch viele Zuschauer.

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Behauptung (sinngemäß bzw. von mir heraus interpretiert):
Zitat:
Fußball ist im Vergleich zu anderen Sportarten stark überrepräsentiert.

Mir ist klar, dass die Ergebnisse nicht als besonders wertvoll angesehen werden. Aber interessant ist es doch. Es geht um die Sendezeiten im Sport 2012 vs. 2002 - allerdings nicht nach ÖR und privat getrennt (was für die Diskussion hier natürlich optimal gewesen wäre). Die Ergebnisse enthalten u.a. folgende Details:
- Gesamt-Sendezeit vom Sport sank um 15% (10.750 vs. 12.618 Stunden)
- Anteil vom Fußball sank von 25 auf 16%
- Tennis kam 2012 auf fast genau den selben Anteil (16%)

Fazit: Fußball ist im TV nicht dermaßen überrepräsentiert, wie man glaubt. Wahrheit ist eher, dass allgemein weniger Sport gezeigt wird und anderen Sportarten (v.a. Tennis) immer größere Stücke vom Kuchen bekommen. Wie gesagt: Die Aussagen zu ARD/ZDF lassen sich hier nicht prüfen, aber im Ganzen kommen die behaupteten Trends schonmal nicht vor

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Behauptung (sinngemäß bzw. von mir heraus interpretiert):
Zitat:
Die Begeisterung am Fußball liegt größtenteils an dem hohem Anteil der Fußball-Übertragungen.


Bei der steigenden Bedeutung des Fußballs und der nicht wirklich bedeutenden Bedeutung des Tennissports kann man die These wohl durchaus bezweifeln.

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Kann sein, dass ich es textmäßig jetzt etwas übertrieben habe. Tue mich aber immer schwer damit, Sachen stehen zu lassen, die ich für falsch und überprüfbar halte. ;)


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 BeitragVerfasst: Di 22. Jul 2014, 07:40   
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tennis im fernsehen hatten wir ja auch schon mal bis zum erbrechen. aber das waren halt die zeiten von steffi graf, michael stich und boris becker. die erfolgszeiten dieser sportart in schland eben. radsport wurde ebenfalls häufigst gezeigt. bis zur dopingaffaire. der galopprennsport war ja auch mal gut vertreten. die leute waren neugierig, auch wegen einer fs-reihe namens "rivalen der rennbahn". wettbar für die normalos war jede woche ein ausgesuchtes rennen das in jeder lottoannahmestelle geetippt werden konnte, das rennquintett. der sport selber hat dann da durch betrug seinen namen ruiniert. in der sportschau wurde durch heribert faßbender galopp sehr gefördert. leider aber war auch der dann in manipulationen verwickelt. und so ging es dann halt bergab. für die bahnen kam hinzu, das das internet vollkommen verschlafen wurde. auch hatte köln nix gegen den fortschreitenden wettsteuerbetrug der buchmacher unternommen. war ja finanzamts- und vereinssache. und jetzt wird halt wieder mal gejammert. so alle 10 jahre aufs neue. amelie hat das alles bestimmt noch in ihrer forumsablage ...


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 BeitragVerfasst: Di 22. Jul 2014, 09:25   
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Die von Hennes angeführten 16% TV-Anteil von Tennis kommen nur durch ewig lange Übertragungen von Montag bis Freitag auf Eurosport und möglicherweise Sport1 (schau ich nicht) zu Stande. In Wirklichkeit ist Tennis megaout. An der Blase der 80er und 90er Jahre haben sich auch viele Investoren die Finger verbrannt, unter anderen Sepp Maier. Landauf landab sind damals riesige Anlagen entstanden, die heute als Boris-Becker-Gedächtnisruinen in der Landschaft herumstehen und verfallen. Bei uns wurde vor ein paar Jahren die große Tennishalle abgerissen und die Sandplätze im Freien hat man dann gleich mitverschwinden lassen.

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 BeitragVerfasst: Di 22. Jul 2014, 10:15   
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Mir ist natürlich auch klar, dass die Tennis-Übertragungen auf Eurosport, Sport 1 und Sat1 Gold nicht mit Sendeplätuzen in ARD/ZDF zu vergleichen sind. Besseres Beispiel ist vielleicht der Wintersport (v.a. Biathlon und Skispringen): Da sehen auch Millionen zu und es wird viele, viele Stunden übertragen. Das heißt aber nicht, dass jeder Weltcup ausverkauft ist und die Zuschauer denen die Bude einrennen. (So leicht ist die Wirkung von TV zu Zuschauerinteresse halt nicht)

Halte die Argumente von Manto da auch schlüssiger: Jeder ist seines Glückes Schmied!
Der Tennis-Boom wurde einerseits von den dt. Ausnahmespielern ermöglicht, aber zugleich von der Schwäche des Fußballs begünstigt (70/80er Jahre: Schiebungen, Hooligan-Probleme, soziales Image des Sportes). Von den Problemen konnte sich der Sport größtenteils lösen und kann aus dem seit jeher riesigem Interesse am Fußball das richtige machen.

Der Galoppsport konnte von seiner sozialen Stellung und einige Zeit von einem guten Marketing von ARD/ZDF (Rivalen der Rennbahn, Furler, Faßbender) profitieren. Als das Interesse der Bevölkerung sank und die Förderer im TV in Rente gingen, hat der Turf nicht reagiert und muss darunter noch lange leiden. Das kann man vielen Leuten vorwerfen. Aber weder ARD, ZDF, noch dem Fußball.


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 BeitragVerfasst: Di 22. Jul 2014, 10:32   
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@Hennes, danke für die Aufstellung. Zahlen sind besser als Vermutungen.

Habe nicht alles recherchiert, aber mich wundern die Fußballzahlen. Rund 2,3 Mio Zuschauer-. Die 3. Liga hat nach Wikipedia 20 Vereine, macht 10 Spiele und 19 Spieltage, also 190 Spiele. Das wären dann grob gerechnet 12.000 Zuschauer pro Spiel.

Ich war mal vor ein paar Jahren von einem Kunden zu einem Fußballspiel eingeladen, weil er den Verein sponsert. Ich meine, daß es 3. Liga war, kann mich aber nicht mehr genau erinnern. Jedenfalls waren da ein paar Hundert im Rund, keine nennenswerte Masse.

Die 3. Liga bekommt aus den Fernsehgeldern gute 12 Mio / Spielzeit. Das ist soviel wie die Rennpreise in Dtld ungefähr sind. Damit kann man dann schon mal eine Menge machen.

Ich erinnere mich dunkel an die Zeit, als regelmäßig Rennen in der Sportschau übertragen wurden. Da bekam man dann auch die Zuschauerzahlen der Bundesliga mit, die jeweils für den Spieltag genannt wurden. Das waren damals (80iger) immer gute 200.000 pro Spieltag. Und das soll jetzt die 3. Liga auch zu 60% schon schaffen?

Es wäre natürlich auch mal sinnvoll, im Galoppsport zu analysieren, wo denn unsere Zuschauer geblieben sind, ein Teil ist weggestorben, aber warum bekommen wir keine Neuen? Aber solche Analysen macht man ja im Sport nicht.

Kassandro hat natürlich recht, daß durch die Spartensender das Gesamtbild sehr verzerrt wird. Da werden dann auich die Deutschen Meisterschaften im Kettensägen sehr ausführlich übertragen, Stihl ist ein großer Sponsor solcher Veranstaltungen. Aufwand für die Übertragung minimal. Zwei Kameras vor Ort und einen Moderator und gut ist. Bei den Spartensendern gucken immer die Leute rein, die wissen, daß "ihr" jetzt gesendet wird.

Läßt man Sender mit einem Marktanteil unter X Prozent außen vor, wird das Bild ganz anders aussehen.

v. Blücher


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 BeitragVerfasst: Di 22. Jul 2014, 10:53   
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Bluecher hat geschrieben:
Habe nicht alles recherchiert, aber mich wundern die Fußballzahlen. Rund 2,3 Mio Zuschauer-. Die 3. Liga hat nach Wikipedia 20 Vereine, macht 10 Spiele und 19 Spieltage, also 190 Spiele. Das wären dann grob gerechnet 12.000 Zuschauer pro Spiel.

Kleiner Rechenfhler: Jedes Team hat 38 Spiele (zu Hause und auswärts). Somit insgesamt 380 Spiele und ein Schnitt von 6.109 in der letzten Saison, also 61.000 am Spieltag.
Zum Vergleich:
2. BL: 17.888 (pro Spieltag ca. 160.000)
1. BL: 43.500 (pro Spieltag ca. 390.000)

Das ist der angesprochene Boom des Fußballs, weil die "Schatten der Vergangenheit" größtenteils abgelegt wurden (plus mehr Verständnis für Kommerzialisierung plus komfortablere Stadien).


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 BeitragVerfasst: Di 22. Jul 2014, 11:19   
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der maier sepp, kassandro, hatte schon einen tennisplatz, da waren graf, becker und stich noch im kindergarten. das war ja in der vorboomzeit auch noch was besonderes. aber das hauptargument für den fußballboom ist doch das da jeder schon mal gespielt hat. oder fast jeder. und wenn es nur in einer schulmannschaft war. größe und gewicht egal. und viel mut brauchte man auch nicht. und jetzt ünertragen sie das mal auf den reitsport. vom rennsport mal gar nicht zu reden. mit dem einen kann man sich irgendwie identifizieren, mit dem zwergerlsport halt nicht. ned bös gmeint ...


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